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Mitgliederversammlung 2018

Kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn Haushaltsplan für das laufende Jahr genehmigt / Langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt

Fränkische Nachrichten  8. November 2018 Autor: ds

 

Im Jahresverlauf 2017 wurden 620 Menschen gepflegt und betreut

Acht langjährige Mitarbeiter der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn sind im Rahmen der Mitgliederversammlung geehrt worden.
Die Mitglieder der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn haben der Jahresrechnung 2017 und dem Haushaltsplan für das laufende Jahr zugestimmt.

© Bernd Stieglmeier (Text und Foto)

2018 11 06 Mitgliederversammlung Ehrung MA

Ehrung für langjährige Betriebszugehörigkeit. Martina Hammrich (25 Jahre), Marion Englert (20 Jahre), Irina Ebert, Natali Ilz, Elisabeth Lutz und Roland Eckert (jeweils 15 Jahre) sowie Brunhilde Schüßler und Andrea Trunk (jeweils zehn Jahre)

Walldürn. Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn am Dienstagabend im katholischen Pfarrsaal sind acht Mitarbeiter für ihr verdienstvolles Engagement geehrt worden. Nach einer kurzen geistlichen Besinnung durch den Ehrenvorsitzenden Clemens Balles blickte Vorsitzender Bernhard Berberich jedoch zuvor auf das Geschäftsjahr 2017 zurück.

Er erinnerte an die Anschaffung von Sturzpräventionsmatten mit Fördermitteln des Deutschen Hilfswerkes in Höhe von 4000 Euro. Das ganze Jahr über waren Handwerker in der Sozialstation und insbesondere im Bereich der Tagespflege damit beschäftigt, die geforderten Brandschutzauflagen umzusetzen. Die Kosten für diese Arbeiten beliefen sich auf rund 87 000 Euro. In diesem Zusammenhang wurde auch der Lagerraum der Senioren-Tagespflege in einen Lagerraum für den Menü-Service umgebaut.

Im Zusammenhang mit der geplanten Erweiterung der Senioren-Tagespflege um bis zu zwölf Plätze wurden mit den im Diözesancaritasverband zuständigen Personen intensive Gespräche geführt. Auf Basis des Flächenbedarfs wurde die Planung eines Erweiterungsbaues auf dem noch zu erwerbenden Grundstück vorangetrieben. Einerseits unterstützten dabei die Fachabteilungen die Maßnahme, andererseits brachte der die Kirchliche Sozialstation betreuende Caritasverband im Tauberkreis auf verschiedenen Ebenen seine Bedenken in Bezug auf die nachhaltige Wirtschaftlichkeit und auf den noch hohen Schuldenstand in die Gespräche ein.

Aufgrund neuer Abhängigkeiten bei der Inanspruchnahme von Fördermitteln und einer sich abzeichnenden Anhebung der Eigenanteile für die Tagespflegegäste sei die geplante Aufstockung derzeit wirtschaftlich nicht zu vertreten. Deshalb werde der beschlossene Erwerb des angrenzenden Grundstücks der Stadt Walldürn nach einer Neuregelung des Zugangs für den evangelischen Kindergarten erst im nächsten Jahr notariell vollzogen.

Eine Lösung wurde zur Fortführung des Menüe-Service in Form eines Frische-Mobils gefunden. Wo die Kommunen die Investitionshilfe gänzlich abgelehnt hätten, seien private Spender sowie kirchliche und örtliche Vereine eingesprungen. „In den nächsten fünf Jahren fehlen aber pro Jahr weiterhin rund 3000 Euro sowohl an Liquidität als auch auf der Ertragsseite“, sagte Berberich. Abschließend dankte er allen Mitarbeitern, den Vorstandsmitgliedern, Ärzte, Kassen und Kirchengemeinden für die gute Kooperation.

Aktuell 84 Mitarbeiter

Pflegedienstleiterin Martina Weimann bezifferte die Zahl der Mitarbeiter auf aktuell 84. Davon arbeiten 48 im ambulanten Bereich (darunter 34 Pflegefachkräfte). Im Jahr 2017 wurden täglich durchschnittlich 620 Personen ambulant betreut. Für pflegerische Leistungen wurden 23 574 Hausbesuche, für medizinische Leistungen 58 544 Einsätze und für Kombinationsleistungen 13 483 Hausbesuche geleistet. Ferner wurden 728 Beratungen bei Pflegegeldempfängern erbracht. Unter der Woche waren die Pflegefachkräfte mit 14 Frühdienst- und drei Spät-diensttouren sowie an den Wochenende mit zehn Frühdienst- und fünf Spätdiensttouren unterwegs. In der Kinderkrankenpflege wurden sieben Kinder versorgt. Im Bereich der hauswirtschaftlichen Versorgung arbeiteten acht Angestellte mit fünf Touren an Wochentagen und einer Tour am Wochenende.

Ein weiterer wichtiger Bereich im ambulanten Dienst war die stundenweise Betreuung von 50 Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz durch sechs Mitarbeiter.

Im Menü-Service wurden täglich durchschnittlich 75 Essen ausgeliefert, wobei neun Mitarbeiter mit drei Fahrzeugen unterwegs waren.

Die durchschnittliche Belegung bei der Senioren-Tagespflege betrug 18,5 Personen (bei insgesamt 45 Gästen), die von 18 Mitarbeitern versorgt wurden. Als neues Angebot wurden im Jahr 2017 zweimal im Monat eine Meditation mit Klangschalen und einmal im Monat ein Lach-Yoga angeboten. Der Fuhrpark zählt derzeit 34 Fahrzeuge, die im zurückliegenden Geschäftsjahr rund 510 000 Kilometern zurückgelegt haben.

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2017 wurden mehrere Schulungen angeboten, für die Ralf Bundschuh hauptverantwortlich zeichnete. Des Weiteren fanden regelmäßig Gesprächskreise und Informationsveranstaltungen für pflegende Angehörige statt.

Aktuell sind bei der Sozialstation drei Auszubildende und eine Bundesfreiwillige beschäftigt. Zudem werden Praktika angeboten. Jedes Jahr werden der ambulante Dienst und die Tagespflege von den Pflegekassen geprüft, und in allen Bereichen wurde stets eine sehr gute Leistung und hohe Qualität bestätigt. Wie Pflegedienstleiterin Weimann abschließend betonte, habe sich die Kirchliche Sozialstation in den vergangenen 40 Jahren zu einem wichtigen Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region entwickelt.

Der von Bernhard Berberich vorgetragene Jahresrechnung 2017, die mit einem Minus in Höhe von 25 399 Euro abschloss, stimmten anschließend die Mitglieder einstimmig zu.

Bürgermeister Markus Günther, betonte in seinem Grußwort, dass der Dienst an kranken und alten Menschen auf dem Fundament des christlichen Glaubens stets ein Grund sei, inne zu halten, auf die geleistete Arbeit zu schauen und den Einsatz aller Mitarbeiter zu würdigen. Der von der Sozialstation erbrachte Dienst sei ebenso unverzichtbar wie auch unbezahlbar. Der Dienst am Nächsten lebe in erster Linie eben doch vom Engagement und vom Einsatzwillen derer, die sich ihm verschrieben hätten.

Dem von Bernhard Berberich vorgestellten Wirtschaftsjahresplan 2018 stimmten die Vertreter der Kirchengemeinden zu. Vorgesehen sind bei den Erträgen 2 822 300 Euro und bei den Aufwendungen 2 814 500 Euro. Die Beiträge bleiben bei 1,55 Euro pro Jahr pro Mitglied der der Kirchlichen Sozialstation angehörenden Kirchengemeinden. Nach einem Bericht des Vorsitzenden zum bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres war es ihm und Pflegedienstleiterin Martina Weimann eine Freude, Martina Hammrich (25 Jahre), Marion Englert (20 Jahre), Irina Ebert, Natali Ilz, Elisabeth Lutz und Roland Eckert (jeweils 15 Jahre) sowie Brunhilde Schüßler und Andrea Trunk (jeweils zehn Jahre) für ihr langjähriges Engagement auszeichnen zu können. ds

© Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 08.11.2018

 


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