Betreuungjpg ErinnerungDie Pflege eines Menschen stellt Angehörige oftmals vor vielfältige Herausforderungen. Beispielsweise dann, wenn sich die Selbständigkeit des pflegebedürftigen Menschen aufgrund von Einschränkungen der Mobilität oder einer dementiellen Erkrankung reduziert hat. Die Kontakte im sozialen Umfeld können dadurch eingeschränkt sein. Oftmals sind auch berufstätige Angehörige nicht in der Lage, aus zeitlichen Gründen für den pflegebedürftigen Menschen da zu sein.In solchen Fällen kann die Entlastung in Form von Betreuungszeiten im häuslichen Umfeld durch qualifiziertes Betreuungspersonal eine sinnvolle Ergänzung sein.

 

Das bietet die stundenweise Betreuung:

  • Unterstützung bei Einkäufen
  • Spaziergänge
  • Bewegungsangebote
  • Erhalt und Förderung der Greiffähigkeit, Hand-, bzw. Arm-, Schultermobilität
  • Gespräche u.v.m.

Bei anerkanntem Pflegegrad werden die kosten für die stundenweise Betreuung von der Pflegekasse bezuschusst.

Wir beraten Sie gerne unter Tel. 06282 92240.

 

 

Mehr als ein Jahr nach der Bestellung wurden in der letzten Dezemberwoche 2022 vier Elektrofahrzeuge an die Kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn ausgeliefert. Da die PV-Anlage und die Ladestationen bereits installiert waren, konnten wir die Fahreuge gleich an die Wallboxen von CahrgeX anschließen. Ab Januar 2023 liefert der Menü-Service heiße Mahlzeiten in Walldürn mit dem E-Mobil aus. Die weiteren Elektrofahrzeuge kommen im ambulanten Dienst zum Einsatz.

 

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Wo einer zum anderen geht.
Einer den anderen versteht.
Wo einer die Tür öffnet,
oder seine Hand.
Wo einer in dunkler Nacht
im Herzen Licht entfach.
Wo einer Trost dem Traurigen bringt
und die Ängste der Seele nimmt.
Wo einer Frieden schließt
oder in Reihe Tränen vergießt.
Wo einer Güte und Liebe verschenkt
und dankbar der Nächsten gedenkt.

Das ist Weihnachten.

 2022 Weihnachtsbrief

 

Diese Bretterkrippe, Foto auf der nächsten Seite, gefertigt von Rudi Knaus aus Tauberbischofsheim ist in starker Anlehnung an die Bretterkrippe von Sieger Köder in Hinterbrand bei Ellwangen entstanden. Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers dürfen wir eine Foto-Reproduktion dieser Krippe vor unserer Senioren-Tagespflege aufstellen. Die Betreuungskräfte beziehen dieses Bild in der Adventszeit regelmäßig in ihre Impulse mit den Tagesgästen ein und erzählen die Weihnachtsgeschichte immer auch mit einem Bezug zu unserer Region und zu den Menschen die hier leben.

Bretterkrippe nennt man diese Art der Krippen, die nicht voll figürlich, sondern auf sehr einfache Art aus Brettern ausgesägt, bemalt und zusammengebaut worden sind. Sie haben eine lange Tradition und standen früher abseits der Kirchen, sozusagen als Ersatzkrippen, und ermöglichten Christen, am Weihnachtsgeschehen teilzunehmen.

Um zu betonen, dass das neugeborene Christuskind in einer jüdischen Familie zur Welt kam und zeitlebens ein gläubiger Jude war, wird es in dieser Krippendarstellung in einen jüdischen Gebetsschal gewickelt dargestellt. (…denn das Heil kommt von den Juden“, Joh. 4.22)

Und mehr noch: die jüdische Heilige Familie wird von einer christlichen Familie aus der heutigen Zeit besucht – ein wichtiges und hoffnungsfrohes Bild nach den Ereignissen im vergangenen Jahrhundert.

Das schmiedeeiserne Kreuz im rückwärtigen Fenster weist auf den gewaltsamen Tod hin, den Jesus später erleiden musste, um uns Menschen den Zugang zu Gott trotz unserer Sünden zu ermöglichen.

Der Erlöser Jesus hat uns durch sein Vorbild und durch seine Lehre (die Frohe Botschaft) die Möglichkeit erschlossen, einen Umgang der Wärme und Liebe untereinander zu pflegen, die uns aus der Herzenskälte herausführen kann.

Die zu überwindende Kälte wird in dieser Krippendarstellung durch den eisigen Schnee symbolisiert, der Landschaft und Stadt, die wir durch das Fenster sehen können, bedeckt.

Der Künstler hat mit der Abbildung seiner Heimatstadt Tauberbischofsheim, (Türmersturm und Martinskirche) der Krippendarstellung einen regionalen Bezug gegeben. Das macht dem Betrachter deutlich, dass das Weihnachtsgeschehen mit seiner Botschaft und seinem Auftrag überall wirkt, auch hier und jetzt. Jeder kann sich in dieser Darstellung und in dieser Familie wiederfinden, jeder mit seinen Gaben oder mit seinem Lasten und Beschwerden.

Bildbeschreibung nach Rudi Knaus, Tauberbischofsheim

Wir denken dem Künstler für die freundliche zur Verfügungstellung der Bildrechte an die Kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e.v.

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Hardheim/Höpfingen/Walldürn. Im „traditionellen“ Rahmen des Hardheimer Pfarrheims hielt die kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e.V. am Dienstag ihre Mitgliederversammlung ab. Neben Ehrungen gab es eine Veränderung im Vorstand: Für den verzogenen Pfarrer Markus Keller rückte Sieghard Schmidt als Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde Hardheim-Höpfingen nach.
Mit einem Impuls zum Totengedenken eröffnete Vorsitzender Bernhard Berberich den Abend. In seinem Bericht bezeichnete er 2021 als „stark von Corona geprägtes und anstrengendes Jahr“: Umso größeres Lob verdiene die engagierte Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auch neue Wege hinsichtlich der Digitalisierung voll und ganz mittragen. „So rücken die Leistungen an unseren Kunden, im Sinne einer ganzheitlichen Pflege und Betreuung, noch näher zusammen“, so Berberich. In einem kurzen Ausriss ließ er anklingen, dass strukturelle Veränderungen in der kirchlichen Trägerschaft ab 2026 nicht ohne Auswirkungen bleiben: „Der Austausch mit benachbarten Sozialstationen wird stetig wichtiger“, bemerkte er.
Ein weiteres Thema sei die Energiewende: Intensiv beschäftige man sich derzeit mit Elektromobilität und in den nächsten Wochen kommen vier Elektrofahrzeuge zur Zulassung. Über die Energie & Umwelt e.G. mit Sitz in der Region wurde auf dem Dach der Walldürner Senioren-Tagespflege eine Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch in Betrieb genommen. Mit dem Verweis auf personelle und organisatorische Veränderungen beschloss Berberich seinen Bericht: Nachdem Pflegedienstleiterin Martina Weimann in den Ruhestand trat, stehen Heidi Sack und Stellvertreterin Irina Ebert in der Nachfolge; als neue Leitung der Tagespflege fungieren Pflegedienstleiterin Gabi Horn und Stellvertreterin Andrea Böhrer. Mit Zahlen aus der Statistik ergänzte Ralf Bundschuh die Ausführungen: 2021 beschäftigte die Sozialstation 96 Mitarbeiter/innen. Die Zahl der Hausbesuche lag bei über 104 000. Mit 35 Fahrzeugen legte man 2022 satte 513 000 Kilometer zurück – alle im Nahbereich Hardheim-Walldürn. Danach legte Bundschuh die Jahresrechnung 2021 dar. Als Begleiterscheinung der Corona-Pandemie wertete er die mit 83 Prozent vergleichsweise geringe Auslastungsquote der Senioren-Tagespflege: „Viele Gäste hielten sich aufgrund der Furcht vor Infektionen zurück“, ließ er wissen. Mit Stolz ist zu berichten, dass der aktuelle Bericht über die Prüfung der Tagespflege durch den Mezininischen Dienst am Tag der Mitgliederversammlung einging. Dieser Bericht bescheinigte der Seniorentagespflege rundherum eine vorbildliche Betreuungsarbeit und lobte die persönliche und individuelle Zuwendung der Pflege- und Betreuungskräfte zu den Tagesgästen.    Am Ende seines Berichtes verwies er auf die Bescheinigung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die den Jahresabschluss ohne jede Beanstandung bestätigte. Danach erfolgten die Genehmigung der Jahresrechnung und die von Bürgermeister Stefan Grimm vorgenommene Entlastung. Grimm lobte das „bemerkenswerte Leistungsprogramm“ der Sozialstation. Mit Sieghard Schmidt wählten die Delegierten den Nachfolger für Pfarrer Markus Keller in den Vorstand. Schmidt ist kein Unbekannter: Als Kirchengemeinderatsvorsitzender der evangelischen Kirchengemeinde Hardheim-Höpfingen, die er im Vorstand vertritt, ist der Höpfinger seit Jahrzehnten auch Delegierter der Kirchengemeinde in den Mitgliederversammlungen der Sozialstation.
Bernhard Berberich schilderte den bisherigen Verlauf des aktuellen Geschäftsjahrs: Er beleuchtete den Kauf eines neuen Transporters unter Beihilfe des Crowdfunding-Projekts der Volksbank Franken, den Wechsel in der Pflegedienstleitung und die mittelfristig anstehende Umstrukturierung der katholischen Kirche. „Wir möchten unser ökumenisches Profil im östlichen Neckar-Odenwald-Kreis wahren“, stellte er klar und erläuterte eine weitere Aktion: Die Sozialstation plant den Erwerb eines 572 Quadratmeter großen Areals zwischen dem „Haus der offenen Tür“ und dem evangelischen Kindergarten, um dem „Parkplatzproblem“ Herr zu werden. Nachdem man im Gespräch mit der Stadt Walldürn eine gute Lösung fand, hoffe man auf die zeitnahe Umsetzung noch 2022. Einstimmig votierten die Delegierten für den Grundstückskauf und genehmigten die Eintragung einer Dienstbarkeit in Verbindung mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Walldürner Hauses. Ähnlich kompakt stellte Ralf Bundschuh die finanzielle Planung für das noch laufende Jahr vor. Er zeigte sich zufrieden mit der aktuellen Belegungsquote der Senioren-Tagespflege von 89 Prozent: „Die 18 Plätze sind gut frequentiert“, konstatierte er. Einstimmig beschlossen wurde in diesem Zusammenhang der von den Kirchengemeinden zu zahlende Mitgliedsbeitrag von 1,55 Euro pro Mitglied.
Abschließend ehrte Bernhard Berberich verdiente Kräfte für ihre Treue zur Sozialstation: Silvia Morgenstern-Sachs und Tina Böres (10 Jahre), Birgid Ott und Petra Rödel (15), Heidrun Holl (20) und Ruth Offner (30 Jahre). Auch Ehrenvorsitzender Clemens Balles, Pater Josef Bregula und Bürgermeister Grimm gratulierten zum Jubiläum.

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