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Kolping Walldürn spendet 1.000 Euro für den geplanten Sonnenschutz der Senioren-Tagespflege

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Walldürn. Strahlende Gesichter gab es am vergangenen Mittwoch vor dem Gebäude der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn. Der Grund für die Freude war ein symbolischer Scheck über 1.000 Euro, den die Kolpingsfamilie Walldürn als Unterstützung für ein wichtiges Infrastrukturprojekt der Senioren-Tagespflege im Gepäck hatte.

Die Spendensumme ist das Ergebnis zweier traditionsreicher Aktionen des Vereins. Wie Vorstandssprecher Bernhard Kehl berichtete, stammten 900 Euro aus der „Nikolausaktion“ vom vergangenen Dezember. „Unsere Nikoläuse besuchen jährlich Familien, Vereine und Einrichtungen. Wir verlangen kein festes Honorar, freuen uns aber über Spenden für den guten Zweck“, betonte Kehl. Bei über 30 besuchten Stationen kam diese Summe zusammen.

Aufgestockt wurde der Betrag durch Einnahmen aus der „Strohbärenaktion“ am Rosenmontag, als in der Innenstadt „Wegezoll“ erhoben wurde. Im Rahmen der monatlichen „Kolpingzeit“ hatten Kinder und Erwachsene gemeinsam kleine Strohbären gebastelt und halten damit Brauchtum und Gemeinschaftssinn lebendig.

Ansprache von Pater Leo gab den Anstoß zur Spende

Kehl betonte, dass diese Unterstützung ganz im Geiste des Gründervaters Adolph Kolping stehe, der stets die soziale Frage im Blick hatte. Den Anstoß für die Spende gab eine Ansprache von Pater Leo in der Pfarrkirche „St. Marien“.

Bernhard Berberich, Vorsitzender der Sozialstation, nahm die Spende gemeinsam mit seinem Team – dem stellvertretenden Vorsitzenden Helmut Hotzy, Geschäftsführer Ralf Bundschuh sowie den Pflegedienstleiterinnen Gabi Horn und Irina Ebert entgegen. Das Geld ist bereits fest verplant: Es soll in einen hochwertigen Sonnenschutz für den Innenhof der Tagespflege fließen. „Dieser Schutz ist für unsere Gäste von enormer Bedeutung und eine optimale Lösung“, sagte Berberich. „Er vergrößert den Bewegungsraum der Senioren, da sie sich so auch bei großer Hitze oder leichtem Regen sicher im Freien aufhalten können.“ Dies sei ein wichtiger Baustein zur Erhaltung der Mobilität.

Um das ehrgeizige Projekt vollständig zu finanzieren, läuft zudem aktuell eine Crowdfunding-Aktion über die Volksbank Franken. Dank der Unterstützung der Kolpingsfamilie und weiterer zugesagter Spenden zeigt sich der Vorstand zuversichtlich, das Ziel bald zu erreichen.

Dass Spenden bei der Sozialstation nachhaltig wirken, zeigen Projekte der jüngeren Vergangenheit: Vom digitalen „Care-Table“ als Aktivitätstisch in der Altenpflege, über spezielle Kybondmatten zur Sturzprävention bis hin zum Snoezelenraum als Ruhepol für Demenzpatienten wurde bereits vieles für die Gäste erreicht.

Zum Schluss gab Hotzy einen Ausblick auf die Zukunft der 1978 gegründeten Einrichtung. Auch in der Großpfarrei Bauland-Odenwald werde die Sozialstation ein verlässlicher Partner für die Menschen in Hardheim, Höpfingen, Walldürn und deren Ortsteilen bleiben.
(Pressetext au der  FN, 13.04.2026)

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Hardheim - Höpfingen - Walldürn

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