Der fünf Wochen umfassende Kurs „Sturzprophylaxe“ startete mit einem aktivierenden Kennlernspiel, bei dem die Teilnehmenden ihr Gedächtnis in Kombination mit gezielten Bewegungsabläufen trainierten. Anschließend folgte ein theoretischer Input zu den drei Körperstrategien, die der Mensch einsetzt, um Stürze zu vermeiden. Ein Gehtraining, Übungen im Sitzen sowie eine Trainingseinheit hinter dem Stuhl rundeten die erste Stunde ab. Zum Abschluss wurde das Fasziensystem mit Musik, begleitet von einem bekannten Queen‑Rhythmus, aktiviert.
In der zweiten Kursstunde standen die Sprunggelenk-, Hüft- und Schutzschrittstrategie im Mittelpunkt. Mit verschiedenen Standübungen konnten die Teilnehmenden ihre Stabilität testen und verbessern. Ein spezielles Faszientraining bildete den Abschluss.
Die dritte Einheit sorgte mit Schulterübungen und dem beliebten Funkerspiel für gute Stimmung. Anschließend wurden unterschiedliche Standpositionen geübt, die bewusst aus dem Gleichgewicht führten, um Reaktionsfähigkeit und Stabilität zu fördern. Zum Ende lag der Fokus auf der Kräftigung der Hüftmuskulatur – insbesondere Hüftbeuger, -strecker und -heber.
In der vierten Stunde rückte der Einbeinstand in den Fokus. Verschiedene Gleichgewichtsübungen sowie Rotationsbewegungen des Oberkörpers forderten die Teilnehmenden heraus. Ein Faszien‑Tanz zu „Dance with Myself“ sorgte für einen schwungvollen Abschluss.
Die fünfte und letzte Kursstunde diente der Wiederholung und Festigung aller erlernten Inhalte. Die Teilnehmenden konnten ihr Wissen auffrischen, Bewegungsabläufe verinnerlichen und die Fortschritte der vergangenen Wochen reflektieren.
Die Teilnehmenden starten nun in ihre eigene Trainingsroutine. Sie wissen, was zu tun ist und können die Übungen jetzt eigenverantwortlich weiterführen.
Denn das ist die beste Vorbeugung gegen Stürze.